Bericht und Bilder von der Abschlussfahrt 2017
nach Foxi, Nähe Gardasee
vom 14. - 17. September 2017


Am Donnerstag, den 14.09.2017, um 08:00 Uhr, trafen wir (Erich H., Erich D., Dietmar, Alois und Udo) uns bei Landshut, neben der A 92, an der Tankstelle Essenbach. Wir fuhren über München, Walchensee, Brenner, Jaufenpass, Rovereto, um dann durch das Vallarsa-Tal nach Foxi zu gelangen. Am Jaufenpass hatten wir in den Wolken Sichtweiten von vier bis zehn Meter. Ansonsten hatten wir während der Fahrt schönes Wetter, bis auf den Bereich nach dem Brenner.
Gegen 18:30 Uhr waren wir am Ziel. Nach der Zimmerschlüsselübergabe gab's dann auch gleich Abendessen. Drei Gänge mit Salatbuffet, dazu Rockmusik aus der Dose. Die Pension war einfach aber sauber und gemütlich. Der zentrale Punkt war die große Bar am Eingangsbereich. Hier gab's Weißbier, Rot- und Weißwein, alles vom Fass. Einzig der R6 kam aus der Flasche. Es waren nur Motorradfahrer und Radfahrer in der Pension. Genauso waren auch alle gekleidet und somit war es stressfrei und leger.

Am Freitag fuhren wir eine Tour über die Berge zum nördlichen Teil des Gardasees. In den Bergen genehmigten wir uns einen Cappuccino. Nach der Weiterfahrt kamen wir kurz vor Malcesine auf eine Straße, die teilweise keine mehr war. Nachdem wir dieses Stück hinter uns gelassen hatten, fuhren wir zu einer verspäteten Mittagspause nach Torbole. Danach ging's weiter nach Norden Richtung Lasino/Trient. Wir fuhren über eine sehr schöne Straße nach Trient, die auch als Bergrennstrecke benutzt wird. Von Trient aus fuhren wir dann nach Osten, um Foxi letztendlich über eine andere Route, als am Vortag, anzufahren. Die Tour und das Wetter waren sehr schön.

Am Samstag benutzten wir die TomTom-Option „Spannende Tour" mit den Optionen „möglichst kurvig" und „möglichst bergig" und lieferten uns so dem Navi aus. Am Freitag dachten wir, dass wir in Sachen schmale/schlechte Straßen schon viel erlebt hätten. Dieser Eindruck wurde am Samstag nochmal deutlich getoppt. Auf dem Weg nach Verona durch sehr schöne Weinberge erlebten wir eine Wasserdurchfahrt und einen Feldweg. Nachdem wir die Berge hinter uns hatten, kamen wir in die Ebene von Verona. In Verona erholten wir uns dann vor dem Kolosseum von den Strapazen und genossen die Sonne. Nach der harten Tour nach Verona, fuhren wir auf Straßen zurück nach Foxi, die auch jeder andere hätte fahren können. Das Wetter war den ganzen Tag sehr schön.

Am Sonntag fuhren wir bis Sterzing auf der Autobahn, dann über Landstraßen zurück in die Heimat. Das Wetter war durchwachsen, so dass wir die meiste Zeit das Regengewand übergezogen hatten.

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass die Touren am Gardasee anstrengend aber schön waren. Teilweise benötigten wir den ersten Gang. So etwas ist mich Sicherheit nicht jedermanns Sache, hat aber erheblichen Erinnerungswert und hat nichts mit den „Autobahnen" der Sellaronda zu tun. Es wurde auch nicht geklagt. Man nahm die Wege so, wie sie kamen. Halt wie echte Biker. Besonders Lob gilt hier dem Erich D. Er meisterte die teilweise doch recht schwierigen Passagen mit Bravour.
So manch einer wird sich fragen, was ein R6 ist (Absatz 1). Demjenigen sei gesagt: „Fahr nächstes Mal mit :-)"

Berichterstatter: Udo

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