7. bundesweites Motorradtreffen der Justiz in Heimsheim
vom 13. - 15. Juli 2007



Vorwort:

Wir waren alle gespannt, wie die Heimsheimer nach dem letzten Megatreffen in Hannover das Bundestreffen der Justiz 2007 gestalten werden. Letztendlich waren wir uns nach dem Treffen alle einig, dass sie ihre Sache gut gemacht haben.


Donnerstag, 12. Juli


Eine Gruppe von acht Jail- Ridern machte sich auf dem Weg zum Bundestreffen in Heimsheim. Da diesmal die Anfahrt mit ca. 350 Kilometern etwas kurz war, beschloss man am Donnerstag eine Tour nach Salem in der Schweiz zu machen, um dann am Freitag nach Heimsheim weiter zu fahren. Gegen 07.30 Uhr ging es am gewohnten Treffpunkt von Landau aus los. Da das Wetter nicht besonders war, bevorzugte man die Autobahn bis nach Lindau, um etwas zügig voranzukommen. Mittags wurde eine Pause beim Hax`n Wirt eingelegt. Die Schweinshaxen waren echt gigantisch J . Bei Konstanz wurde mit der Fähre in einer ca. 20 minütigen Fahrt nach Meersburg übergesetzt. Dann war es nur noch ein Katzensprung zum Zielort Salem. Gegen 17.00 Uhr wurde das Quartier bezogen und mit einem Begrüßungsbier auf die reibungslose Anreise angestoßen. Danach saß man bis weit nach Mitternacht in geselliger Runde zusammen.

Freitag, 13. Juli


Nach einem ausgiebigen Frühstück brachen wir gegen 09.15 Uhr nach Mühlacker, wo das Treffen stattfand, auf. In einem Autobahn - Landstraßen - Mix ging´s zum Mittagstreff nach Mönsheim. Hier kamen auch die restlichen Jail - Rider, die erst am Freitag anreisten, dazu. Gemeinsam wurden die letzten Kilometer bis zum Bundestreffen in Angriff genommen. Am Flugplatzgelände in Mühlacker wurden wir herzlich empfangen. Danach wurden die Zelte auf der riesigen Wiese aufgebaut. Mittlerweise merkte man auch schon, dass uns das wärmste Wochenende des Jahres bevor stand. Um uns etwas zu erfrischen ging`s gleich in die Halle bzw. auf den Biertisch im Freien. Für einen halben Liter Bier musste man 2 Euro berappen. Wir fanden das mehr als fair - Respekt - . Da konnte man natürlich schon mal ein Bierchen mehr trinken J. Eine Stripteasshow zu Mitternacht rundete den Abend ab.

Panne des Tages.
Der Vorfall ereignete sich, als ein Kollege mit seiner GS über einen Randstein, welcher bestimmt beachtliche 10 cm hoch war, auf die Fahrbahn gelangen wollte. Ein Guzzifahrer erzählte mir, dass das Pannenopfer seine Guzzi Breva so neidisch betrachtete, dass er vergaß, sich auf seine BMW zu konzentrieren. Dann geschah es. Christian Hansel ( Name geändert ) verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und legte es sanft auf die Seite. Als Andenken gibt es ein paar deftige Kratzer am Ventildeckel.

Samstag, 14. Juli

Den Samstag gestalteten die Jail-Riders Straubing unterschiedlich. Ein große Anzahl besuchte das örtliche Erlebnisbad und fühlte sich pudelwohl dabei. Die Tageshöchsttemperaturen stiegen nämlich auf über 30 Grad im Schatten. Ich war mit einer Vierergruppe mit dem Moped im Schwarzwald unterwegs. Danach besuchten wir ebenfalls das Freibad in Mühlacker. Die Erfrischung tat wirklich gut. Leider verpassten wir dadurch den Motorradkorso mit Spendenübergabe, der wirklich schön gewesen sein soll.
Erst gegen Abend fuhren wir zum Treffen zurück und stiegen auch gleich wieder ins Partygeschehen ein. Die Musikrichtung war meines Erachtens etwas zu hart und zu laut. Da wir aber dieses herrliche Wetter hatten, musste man sich ja nicht unbedingt im Zelt aufhalten. Eine heiße Modenshow mit vier wunderhübschen Damen führte vom Dessous bis zum Abendkleid alles vor, was das Männerherz erfreut J. Früh morgens lernte ich noch die Dienstleiterin von Heimsheim kennen. Sie war eifrig damit beschäftigt, auch die letzten Partygäste mit Getränken zu versorgen. Nebenbei wischte sie die Tische, spülte die Gläser aus und machte sich nützlich, wo sie nur konnte. Liebe Kollegen in Heimsheim, ihr könnt stolz auf euere Vorgesetzte sein. Kurz vor 05.00 Uhr morgens wollte ich stolz mit meiner neuen Taschenlampe unseren Charly heimleuchten. Irgendwann stellten wir dann aber fest, dass es bereits hell war L.

Sonntag, 15. Juli


Bereits um 07.00 Uhr bauten die Ersten ihre Zelte ab. Wir hatten beschlossen, so früh wie möglich abzureisen, da der Wetterbericht wieder weit über 30 Grad Höchsttemperatur meldete. Zuvor wurde aber noch gefrühstückt. Am Sonntag war ja der Kaffee frei, da sich die Leute am Vortag über das teuere Frühstück beschwerten. Dann startete ich mit einer Fünfergruppe gegen 08.45 Uhr in Richtung Heimat los. Erst ging`s bis Heilbronn. Dort wechselten wir auf die Autobahn. Diese verließen wir in Ansbach wieder und fuhren über Landstraßen und das herrliche Altmühltal nach Hause. Eine andere Gruppe führ kurz nach uns los und rauschte auf der Autobahn bis nach Straubing durch. Pannen oder Unfälle sind mir nicht zu Ohren gekommen.


Fazit:

Da wir ja genau wissen, wie schwierig es ist, ein Treffen in dieser Größenordnung zu organisieren, sind wir Jail - Riders Straubing allesamt der Meinung, dass die Heimsheimer ihre Aufgabe gut bewältigt haben.

Gotti - Chronist
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